Angekommen bemerkt man erst einmal, dass hier noch die alte Bergbauzeit des Saarlands allgegenwärtig ist. Das Prähistorikum liegt direkt neben einem alten Bergbauwerk. Im Eingangsbereich wird man zuerst einmal von einem riesigen Dinosaurierskelett begrüßt der Lust auf mehr macht. Neben dem üblichen Verpflegungsbereich sind in dieser großen Eingangshalle auch die Kasse und Schließfächer untergebracht. Bei 15€/Person darf man dann so oft man möchte durch die Ausstellung gehen die nacheinander von Raum zu Raum führt.
Zu Beginn wird man in einem Raum per Film über die Geschichte der Entstehung der Erde aufgeklärt, danach geht es dann von Raum zu Raum weiter. Man läuft in der Erdzeitgeschichte vom Beginn der Erdentstehung bis zum Aussterben der Dinosaurier durch die einzelnen Erdepochen.
Dabei wechseln sich Bereiche mit Schautafeln und Exponaten ab mit großen Räumen in denen versucht wurde, das damalige Aussehen typischer Landschaften nachzubilden. Dabei werden komplette Räume mit künstlichen Bäumen, Pflanzen und Tieren wirklich im Detail dargestellt. Einige der ausgestellten Tiermodelle sind animiert und bewegen sich. Eine entsprechende Geräuschkulisse untermalt das ganze.
Zu jedem Teilabschnitt der Erdgeschichte begleiteten uns Mitarbeiter des Prähistorikums und erklärten kurz die einzelnen Teilabschnitte der Erdgeschichte und die ausgestellten Exponaten. Unfreiwillig komisch wird es dann, wenn man in tiefstem Saarländisch etwas über die Exponate erklärt bekommt.
Besonders gelungen sind die animierten Tierfiguren (v.a. der T-Rex) und auch die Springflut sollte man gesehen haben. Man erschreckt schon, wenn abertausende Liter Wasser in einem Raum direkt auf einen zuschwappen. Dies ist wohl der Publikumsmagnet. Auch der gezeigte 3-D-Film zum Schluß ist ganz nett.
Insgesamt hat uns das Prähistorikum gefallen, Kritikpunkte wären die etwas meiner Meinung nach zu klein geratene Anzahl an Ausstellungsstücken. Positiv herauszuheben ist die moderne Art der Ausstellung (3-D-Kino, modern animierte Saurier, moderne Einrichtung)
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