Am letzten Wochenende waren wir auf der Tour Natur in Düsseldorf die parallel zum Caravan-Salon 2007 stattfand und sich hauptsächlich mit Wandern/Trekking in Deutschland und der Welt beschäftigt. Dementsprechend waren viele Regionen Deutschlands und der Welt mit Werbeständchen vertreten um zu zeigen wie schön es sich jeweils im dortigen Gebiet wandern lässt. Verkaufsstände von Outdoor-Versendern wie z.B. Globetrotter u.a. schmückten weiterhin die Halle.Am Globetrotterstand entdeckten wir auch ein handgeschriebenes Schild mit dem Schriftzug “Geocaching – moderne Schnitzeljagd mit GPS” oder so ähnlich. Zu ausgewählten Zeiten sollten Veranstaltungen dazu stattfinden. Neugierig wie wir sind wollten wir uns das nicht entgehen lassen, lasen wir doch vorher im Tour-Natur-Prospekt einen Artikel über Nordic-Trekking kombiniert mit Geocaching als besonderes “Schmankerl”. Ein “Geocacher der ersten Stunde” wurde dort zitiert und wie toll Geocaching doch sei. Also nix wie hin zum Stand (nicht Globetrotter veranstaltete dies, sondern die NWU) und angemeldet. Wir waren dann für die Aktion um 14 Uhr die einzigen. Freundlicherweise outeten wir uns vorher als Geocacher und waren gespannt. Es waren 8 Micros (Filmdosen in kleinen Plastikbeuteln) auf dem Messegelände versteckt die innerhalb von einer halben Stunde gefunden werden sollten. Durch die in den Micros eingelegten Zettel mit Nummern konnte dann festgestellt werden welche Verstecke gefunden wurden. Gesucht wurde mit Garmin Summits. Tja, und da dort auch die Koordinaten abgespeichert waren sind wir dann mit dem Garmin los und suchten.Und suchten…Denn ein Problem hatte das ganze: die Koordinaten waren sowas von ungenau. Teilweise 15m und mehr stand ich mit dem Gerät daneben und man konnte dann nur durch die Hilfe des Versteckers der mitlief die Micros finden. Naja, und vorher hörten wir schon von anderern Messebesuchern die zum ersten Mal ein Garmin in der Hand hielten und die Caches finden sollten, dass diese kaum welche fanden. Kein Wunder. Als wir uns dann mit dem “Geocacher der ersten Stunde” etwas unterhielten bekamen wir den Eindruck, dass dieser noch kaum einen Cache gefunden, geschweige den versteckt hat. Garmin hatte ihm mehrere GPSr für die Aktion geliehen, darunter wohl auch ein Garmin der 60C-Serie. Als ich ihm erklärte, dass er mit diesem die Koordinaten mitteln kann um so eine höhere Genauigkeit zu erzielen war er ganz erstaunt. Jaja, Geocacher der ersten Stunde…Auch sollten die Messebesucher mithilfe der Karte auf den Garmins die Caches finden. Also so laufen, dass man auf dem Fähnchen steht und dann suchen. Man sollte nicht die GoTo-Funktion benutzen, zu kompliziert so der Betreuer…Naja, aber nett wars und als Belohnung gabs Gummibärchen und isotonische Getränke…
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